• Bild
    Stefan, 10 J.

  • Bild
    Luca, 11 J.

  • Bild
    Sam, 11 J.

Unsere Abklärungsangebote

A) Abklärung einer vermuteten Diagnose:
Asperger-Syndrom, ADHS, POS, usw

Wir machen schwerpunktmässig vor allem Abklärungen bei Verdacht auf Autismus-Spektrum-Störungen und dabei insbesondere das Asperger-Syndrom. Auf das mögliche Vorliegen eines Asperger-Syndroms bei Ihrem Kind können einzelne der folgenden Zeichen hinweisen:

  • Trotz guter bis sehr guter Intelligenz hat Ihr Kind erhebliche Probleme in der Schule und bringt insgesamt keine befriedigenden Leistungen.
  • Ihr Kind hat erhebliche Probleme im Umgang mit Gleichaltrigen, es fühlt sich entweder zu kleineren Kindern oder auch zu Erwachsenen hingezogen.
  • Ihr Kind hat spezielle Interessengebiete und oft einen grossen Wortschatz. Die Interessen werden mit grosser Leidenschaft betrieben.
  • Ihr Kind hat grosse Mühe mit der Gegenseitigkeit von sozialen Beziehungen. Es will Gespräche und Spiele dominieren und lässt andere wenig zum Zug kommen. Dadurch verliert es gewonnene Freunde allenfalls wieder.
  • Ihr Kind reagiert empfindlich auf Veränderungen oder neue Situationen im Alltag.
  • Ihr Kind hat Probleme mit der Bewältigung des Alltags, weil es die eigenen Interessen und Prioritäten überbewertet und Pflichten vernachlässigt.

Eine sorgfältige Abklärung kann Antwort auf die Frage geben, ob bei Ihrem Kind eine solche Störung vorliegt. Das ist wichtig zu wissen, um geeignete Hilfen zu organisieren.

Andere Vermutungen sind jene auf ein bestehendes ADHS, die Frage kann von Eltern, Lehrpersonen, Kindergärtnerinnen oder anderen mit dem Kind involvierten Fachpersonen an uns herangetragen werden. Unsere Abklärung hat zum Ziel, Klarheit zu schaffen, d.h. die Vermutung soll entweder bestätigt oder aber beseitigt werden.

ADHS bedeutet Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung.
Wie es der Name sagt, sind die typischen Symptome Aufmerksamkeitsmangel, Hyperaktivität und Impulsivität. Wenn die Hyperaktivität fehlt, spricht man von ADS. Diese Kinder fallen oft mehr im Kindergarten und in der Schule negativ auf als zu hause. In einer 1:1-Situation, so wie es in der Abklärung die Regel ist, sind die Kinder am wenigsten problematisch. Deshalb ist es für die Beurteilung sehr wichtig, sogenannte Fremdbeurteilungen einzuholen. Wir machen dies anhand von Fragebogen, die wir an Eltern und Schule abgeben.

Eine Massnahme, die bei ADHS-Kindern geprüft werden sollte, ist die Unterstützung mit Medikamenten. Da die Meinungen über den Sinn dieser Massnahme z.T. stark auseinandergehen, prüfen wir in jedem einzelnen Fall sehr genau, ob ein Medikament sinnvoll ist. Letztlich liegt die Entscheidung dazu ganz klar bei den Eltern.

nach oben >>


B) Zur Klärung einer bestehenden Symptomatik

Es gilt als typisch für das Kindes- und Jugendalter, dass psychische Störungen sich in Symptomen äussern können, die für die Umgebung schwierig zu verstehen sind.
Die folgende Liste soll einen gewissen Überblick geben:

- Unruhe, Nervosität, schlechte  Konzentration
- aggressives Verhalten zu hause undoder in der Schule
- plötzlicher Leistungsabfall in der Schule
- Abneigung bis Verweigerung, in die Schule zu gehen
- Ängste, Phobien und Zwänge
- Schlafstörungen
- Essstörungen
- Einnässen, Einkoten
- Wutanfälle
- usw.

Eine Abklärung dient hier dazu, die Symptomatik richtig einzuordnen und geeignete therapeutische Schritte einzuleiten. Nicht selten handelt es sich bei solchen Symptomen um Begleiterscheinungen einer nicht erkannten Autismus-Spektrum-Störung oder eines ADHS.

nach oben >>


C) Vor Beginn einer Therapie

Bevor wir eine Therapie beginnen, wird zuerst eine Abklärung mit dem Kind vorgeschlagen.

Diese soll Auskunft geben über den aktuellen Entwicklungsstand des Kindes, in körperlicher, emotionaler und intellektueller Hinsicht. Dies führt insbesondere zu einem Katalog von besonderen Stärken und Schwächen.

Allfällige bereits bestehende Abklärungsergebnisse anderer Stellen werden selbstverständlich berücksichtigt, um Doppelspurigkeiten zu vermeiden.

Die Abklärung soll aber auch die Frage beantworten, ob eine Therapie überhaupt nötig ist, und wenn ja, in welcher Form.

nach oben >>